Rettungstaucher

Ohne sie geht gar nichts mehr, wenn man etwas dem nassen Element entreißen möchte – die Rettungstaucherinnen und Rettungstaucher sind nicht mehr aus der Schnelleinsatzgruppe wegzudenken. Ihr Einsatzgebiet ist überall dort, wo ein längerer Aufenthalt unter Wasser notwendig ist.

Aufgaben des Rettungstauchers sind unter anderem:

  • Vermisstensuche
  • Sachbergung
  • Rettung von Personen aus Fahrzeugen im Wasser
  • Technische Arbeiten unter Wasser
  • Tauchen unter Eis

Zur Ausführung seiner Aufgaben steht dem Rettungstaucher modernste Ausrüstung zur Verfügung:

  • Autonome Leichttauchgeräte; kältetauglich; mit 10, 12 und 15 Liter Pressluftflaschen
  • Trocken- sowie Nasstauchanzüge
  • Vollmasken mit Sprechgarnitur
  • Telefonleine mit Sprechsatz um eine Kommunikation zwischen Taucher und Leinenführer zu ermöglichen
  • Druckluftwerkzeug wie Bohrer und Winkelschleifer für technische Arbeiten unter Wasser
  • Diverse Hand- und Stirnlampen für das Tauchen bei Nacht
  • Markierungsbojen

Die Ausbildung zum Rettungstaucher kann nach erfolgreicher Wasserretter- und Signalmannausbildung begonnen werden. Weitere Voraussetzung ist körperliche Fitness sowie die ärztlich bestätigte Tauchtauglichkeit (G31), die jährlich zu wiederholen ist. Zur Prüfung muss der Anwärter das 16. Lebensjahr vollendet haben. Die Ausbildung wird innerhalb von 12 Monaten absolviert.